Donnerstag, 17. März 2016

Neue Dimension der comfort-zone

Ich dachte, ich hätte es schon geschafft. Raus aus Deutschland, Urlaubssemester beantragt und den Studienalltag der technischen Uni gegen ein Praktikum in einer namenhaften Giesserei Brasiliens getauscht. Neue Umgebung, neue Herausforderungen. Doch die Monate flogen nur so vorbei, der Alltag trat ein und das feste monatliche Einkommen fand seine Verwendung wieder mal in lokalen Reisebüros. Und im Februar war es dann soweit: nach sechs Monaten Praktikum, einem Monat Arbeit als Freiwillige in einem Strandhostel in Búzios und einem Monat Inselleben in Florianópolis, sollte es nun "endlich auf grosse Reisen gehen". Und da merkte ich, ich war in einer neuen Dimension der comfort-zone, denn home is where the heart is. Und mein Herz hatte sich vor einigen Monaten in die Hände meines damals neuen Mitbewohners begeben, mit dem ich nun auf einer Inselstadt den Brasilianischen Sommer genoss. Der Abschied in neue Ungewissheit fiel demnach schwer. Doch die Neugierde war zu groß, die Abenteuerlust zu ungestillt und die Chance zu einmalig.

Mit dem Nachtbus ging es weiter Richtung Süden.

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